Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die Provinz HUBEI in CHINA. Nicht erforderliche Reisen nach CHINA sollen nach Möglichkeit verschoben werden. Die chinesischen Behörden haben seit 23. Januar 2020 Reise- und Bewegungsbeschränkungen in der Stadt WUHAN und anderen Städten in der Provinz HUBEI, sowie ZHEJIANG erlassen. Eine Ausreise mit Zug, Flug, Bus oder Fähre ist derzeit nicht möglich.

2. Rückführaktion

20 Personen sind am 09. Februar 2020 aus Wuhan in das Vereinigte Königreich und anschließend nach Deutschland zurückgebracht worden. Die Rückführung der Staatsbürger erfolgte von Wuhan in das Vereinigte Königreich durch die britischen Behörden. Von dort ging es mit einer Maschine der deutschen Luftwaffe zurück nach Deutschland. Die Rückkehrer sind symptomfrei gestartet. Als Vorsichtsmaßnahme und um sie und weitere Menschen zu schützen, werden sie in einer Isolierstation des DRK-Krankenhauses Berlin-Köpenick in Köpenick 14 Tage lang isoliert.

1. Rückführaktion

124 Personen sind am 01. Februar 2020 aus Wuhan nach Deutschland zurückgebracht worden. Die Rückführung der Staatsbürger erfolgte durch eine Maschine der Luftwaffe. Die Rückkehrer sind symptomfrei gestartet. Als Vorsichtsmaßnahme und um sie und weitere Menschen zu schützen, werden sie in einer Unterkunft in Germersheim in Rheinland-Pfalz zwölf bis 15 Tage lang isoliert.

Für beide Rückführaktionen

Fragen und Antworten für Rückkehrer und deren Angehörige.

Das Auswärtige Amt (AA) in Deutschland gibt folgende Information heraus:

  • Nachbarländer, darunter Russland, können Grenzübergänge vorübergehend schließen, mehrere Fluggesellschaften haben den Flugverkehr vorübergehend eingeschränkt oder eingestellt.
  • Durch die enorme Beanspruchung des Gesundheitssystems kann es zu Einschränkungen bei der allgemeinmedizinischen Versorgung kommen.
  • Es muss mit erhöhten Überwachungsmaßnahmen bezüglich Fieber an vielen internationalen Flughäfen gerechnet werden.
  • Bei Ein- und Ausreise wie ebenso bei Kontrollen bei Überlandreisen im Land sind Fieberkontrollen möglich; bei Symptomen ist mit Quarantänemaßnahmen zu rechnen.
  • Vor Reisen in die Provinz Hubei wird gewarnt.
  • Von nicht notwendigen Reisen in das übrige Staatsgebiet der Volksrepublik China mit Ausnahme der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao wird bis auf weiteres abgeraten.
  • Sollten Sie sich in China aufhalten, erwägen Sie in Anbetracht der zunehmenden Einschränkungen Ihre vorübergehende bzw. vorzeitige Ausreise.
  • Halten Sie zu möglichen Änderungen im Flugplan engen Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie bei beabsichtigten Reisen in andere Staaten im Anschluss an Aufenthalte in China die aktuellen Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielländer.

Direkte Flugverbindungen vom Flughafen in WUHAN sind vollständig ausgesetzt. Vermehrt werden auch Flüge nach CHINA eingeschränkt.

Lufthansa Group

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa Group hat entschieden, mit sofortiger Wirkung ihre Flüge von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines von & zum chinesischen Festland einzustellen.

  • Bis zum 28. März 2020 eingestellt
    • Peking
    • Shanghai
    • Najing
    • Shenyang
    • Qingdao
  • Reduzierung des Flugprogramms im März 2020
    • von/nach Hongkong

Zudem ist die Buchungsannahme für Flüge nach China (Festland) bis Ende Februar 2020 gestoppt.

Qantas Airways

Die australische Fluggesellschaft Qantas Airways hat entschieden, ihre beiden Direktverbindungen zwischen dem chinesischen Festland und Australien (Sydney – Peking und Sydney – Shanghai) vom 09. Februar 2020 bis einschließlich 29. März 2020 vollständig auszusetzen. Hongkong wird wie geplant angeflogen.

Seit Dezember 2019 sind in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten, die wahrscheinlich mit dem Besuch eines lokalen Geflügel- und Fischmarkts in Verbindung stehen. Im Verlauf wurde eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) nachgewiesen. Aktuell steigen die Fallzahlen weiter deutlich an und es sind Todesfälle aufgetreten. Die Erkrankung breitet sich in China weiter aus. Die Quelle und Übertragungswege der Infektion sind nicht abschließend geklärt, die Übertragung von Mensch zu Mensch ist aber inzwischen wissenschaftlich gesichert. Das Risiko für deutsche Reisende in Wuhan wird als moderat eingeschätzt.

Die chinesischen Behörden haben seit 23. Januar 2020 Reisebeschränkungen in die Stadt Wuhan und andere Städte der Provinz Hubei erlassen. Eine Ausreise mit Zug, Flug, Bus, Fähre ist derzeit nicht möglich. Andere Provinzen Chinas haben ebenfalls Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit unterschiedlichen Ausmaßes verhängt, insbesondere in Wenzhou, Taizhou, Ningbo und Hangzhou in der Provinz Zhejiang. Davon kann zunehmend auch der Fernreiseverkehr betroffen sein. Allgemein ist derzeit mit erheblichen Einschränkungen der Mobilität innerhalb Chinas zu rechnen.

Hinweis: Die letzte Aktualisierungszeit der Daten wird gesondert auf der Startseite angegeben.