Deutschland

Einzelheiten zum 48. Infizierungsfall in Deutschland – Erster in Hamburg

Hamburg. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) des Bundeslandes Hamburg informierte am Freitag, den 28.02.2020, über den ersten Infizierungsfall im Bundesland Hamburg. Zugleich stellt dieser den 48. Infizierungsfall in Deutschland da.

Krankenhausmitarbeiter der Kinderabteilung kam aus Italien-Urlaub zurück

Am späten Abend des Freitages, den 27.02.2020, wurde am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) der erste Fall einer COVID-19 Infektion in Hamburg bestätigt. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen Mitarbeiter des Kinder-UKE. Der Mitarbeiter mit Wohnort in Schleswig Holstein war in Italien im Trentino (nicht Risikogebiet nach RKI-Definition) im Urlaub und kehrte am Sonntag, dem 23.02.2020, nach Hamburg zurück. Er nahm am Montag seine Arbeit im UKE auf.

Nach ersten Krankheitssymptomen Dienst abgebrochen – Häusliche Isolierung

Als er am Dienstag, den 25.02.2020, erste Krankheitssymptome bemerkte, hatte er seinen Dienst abgebrochen. Am Donnerstag, dem 27.02.2020, wurde er im UKE vorstellig und auf SARS-CoV-2 getestet. In den Nachtstunden bestätigte sich der Verdacht durch ein positives Ergebnis. Der Patient befindet sich zurzeit in stabilem Zustand in häuslicher Isolierung. Alle Personen, die mit dem Betroffenen engen Kontakt hatten, werden derzeit informiert und auf den Erreger getestet. Alle Kinder und ihre Eltern, die engen Kontakt mit dem betroffenen Mitarbeiter hatten, gehen 14 Tage im UKE in Quarantäne oder soweit ihr Gesundheitszustand und die häusliche Situation dies zulassen zu Hause. Mitarbeiter, die einen engen Kontakt mit dem Kollegen hatten, werden ebenfalls in eine häusliche Isolation gehen und ebenfalls getestet. Auf der betroffenen Station finden keine Neuaufnahmen statt.

Seuchenschutz in der Nacht mit Experten zusammengekommen

Der Fachstab Seuchenschutz der Gesundheitsbehörde ist bereits in der Nacht mit Experten des UKE zusammengetreten, um über die Maßnahmen und das detaillierte Vorgehen zu beraten. Alle Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit den Experten der jeweiligen Behörden sowie den Behördenleitungen getroffen.

Weitere Telefon-Hotline eingerichtet

Zusätzlich zu den bekannten Rufnummern wurde aufgrund der veränderten Situation eine zusätzliche Telefon-Hotline eingerichtet. Diese lautet 040 – 428284000.

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