Deutschland

Einzelheiten zu den Infizierungsfällen 20 bis 23 in Deutschland

Deutschland/Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz. Die Infizierungsfälle in Deutschland schlugen am Mittwoch, den 26.02.2020, nach und nach ein. Nachdem am Vorabend nach rund zweiwöchiger Pause der 17. Fall (1. Baden-Württemberg) in Deutschland auftrat, folgte noch am gleichen Abend der 18. Fall. (1. Nordrhein-Westfalen). Bereits am Mittwochmittag wurde der 19. Fall (2. Nordrhein-Westfalen) bestätigt. Danach kamen die bestätigten Infizierungsfälle 20 bis 23 schlagartig. Mehr dazu jetzt.

Die Infizierungsfälle 20, 21 und 22 in Deutschland – Zugleich die 2., 3. und 4. in Baden-Württemberg

Nach den zwei positiven Corona-Testergebnissen (20, 21) am heutigen Mittwoch (26. Februar 2020) in dem baden-württembergischen Tübingen, hat das Landesgesundheitsamt am Mittwochabend einen weiteren Fall (23) in Rottweil bestätigt. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf vier.

Bei den beiden Infizierten in Tübingen handelt es sich um die Reisebegleiterin des Göppinger Corona-Patienten (17. Deutschlandfall) sowie deren Vater. Bei dem neuesten Fall handelt es sich um einen 32-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottweil, der am 23. Februar mit seiner Familie aus dem Risikogebiet in Italien (Provinz Lodi, Codogno) eingereist ist. Er hatte sich aufgrund der typischen grippeähnlichen Symptome beim örtlichen Gesundheitsamt gemeldet. Am frühen Mittwochabend hat sich der Verdacht schließlich bestätigt. Der Patient wird nun in einem Krankenhaus betreut und isoliert von den anderen Patientinnen und Patienten behandelt. Seine mitgereiste Ehefrau und sein Kind sind negativ getestet worden und bleiben in häuslicher Absonderung.

Sobald eine der Kontaktpersonen Symptome entwickelt, wird sie ebenfalls in einem Krankenhaus isoliert. Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten eng zusammen.

Der 23. Infizierungsfall in Deutschland – Zugleich der 3. in Rheinland-Pfalz

Am Mittwoch, den 26. Februar 2020, meldete ein Soldat der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg), dass er außerhalb des Dienstes Kontakt zum ersten Corona-Krankheitsfall in Nordrhein-Westfalen hatte. Der Soldat wies keine Symptome auf und galt als Kontaktperson. In den späten Nachmittagsstunden wurde der Soldat in einem Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz auf eine mögliche Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Am Abend teilte der Zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr (ZSanDstBw) in einer einberufenen Pressekonferenz mit, das die Testergebnisse des Soldaten positiv ausfielen. Somit ist der Soldat er 23. Infizierungsfall in Deutschland und der dritte im Bundesland Rheinland-Pfalz.

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