Deutschland

Einsatzende in Germersheim – DRK-Generalsekretär dankt Helfern für „beispiellosen Einsatz“

Rheinland-Pfalz/Berlin. DRK-Generalsekretär Christian Reuter hat sich erleichtert gezeigt, dass bei den 124 China-Rückkehrern und 22 Helfern des Deutschen-Roten-Kreuzes in der Südpfalz-Kaserne in Germersheim (Rheinland-Pfalz) nach 14 Tagen kein Coronavirus nachgewiesen werden konnte. „Wir sind glücklich, dass die Isolation der Rückkehrer und Helfer in Germersheim aufgehoben werden konnte. Die Belastung für alle Beteiligten war enorm groß. Mein Dank gilt allen insgesamt rund 120 Helfern des DRK, die jeden Tag mit beispiellosem Engagement im Einsatz waren, ganz besonders den 22 Freiwilligen in der Kaserne. Es war eine großartige Leistung, 14 Tage lang die Betreuung der 124 Rückkehrer zu übernehmen und mit ihnen isoliert zu leben“, sagte Reuter am Sonntagnachmittag, den 16.02.2020.

Quarantäne fand in der Germersheimer Südpfalz-Kaserne statt

Die vor zwei Wochen aus dem chinesischen Wuhan ausgeflogenen Bundesbürger wurden gemeinsam mit den sie betreuenden Personen in einer zentralen Einrichtung auf dem Gelände der Südpfalz-Kaserne Germersheim untergebracht und versorgt. Darüber hinaus stellte das DRK eine mobile Gesundheitsstation und einen speziell für den Infektionsschutz ausgerüsteten Krankenwagen zur Verfügung.

DRK-Generalsekretär bedankt sich bei allen Beteiligten

Die Unterstützung der Bundesregierung und der Behörden in dieser Sache entspreche der im DRK-Gesetz festgeschriebenen auxiliaren Rolle des Roten-Kreuzes, sagte Reuter. Der DRK-Generalsekretär bedankte sich insbesondere beim Bundesgesundheitsministerium, dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, dem Bundesverteidigungsministerium mit dem Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr und dem Kommando Luftwaffe und dem Luftwaffen-Ausbildungs-Bataillon, dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz sowie dem Landkreis Germersheim mit seinem Gesundheitsamt für die gute Zusammenarbeit. Unter der Leitung des Generalsekretariats des Deutschen-Roten-Kreuzes waren an dem Einsatz ebenso der Verband der Schwesternschaften vom DRK sowie die DRK- Landesverbände Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berliner Rotes Kreuz, Brandenburg, Hessen, Nordrhein, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und der DRK-Bezirksverband Frankfurt/Main beteiligt.

In Berlin-Köpenick betreut das Deutsche-Rote-Kreuz seit 9. Februar insgesamt 20 weitere China-Rückkehrer auf dem Gelände der dortigen DRK-Klinik.

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