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DRK in Berlin auf weitere Whuan-Rückkehrer vorbereitet

Berlin. Das Deutsche-Rote-Kreuz (DRK) betreut weitere deutsche Staatsangehörige, die aus dem chinesischen Wuhan zurückkehren. 20 Bundesbürger sollen ab Sonntag, den 09.02.2020, in den DRK Kliniken Berlin Köpenick untergebracht und versorgt werden. „Damit reagiert das Deutsche-Rote-Kreuz auf ein weiteres Gesuch der Bundesregierung. Als freiwillige Hilfsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland unterstützen wir die Behörden auch künftig dabei, eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

Mit mehreren Mannschaftstransportwagen zu den DRK Kliniken Berlin Köpenick

Unter der Leitung des Generalsekretariats des Deutschen-Roten-Kreuzes sind an dem Einsatz der Verband der Schwesternschaften vom DRK und mehrere DRK-Landesverbände beteiligt. Die Rückkehrer werden nach ihrer Ankunft im militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel vom zuständigen Amtsarzt in Empfang genommen. Im Anschluss werden sie vom Landesverband des Berliner Roten Kreuzes in Mannschaftstransportwagen zu den DRK Kliniken Berlin Köpenick gebracht. Dort werden sie für 14 Tage isoliert untergebracht.

Keine Gefahr für die Bevölkerung, Patienten, Angehörige und Personal

Für das Personal sowie für die ehrenamtlichen Helfer vom Deutschen-Roten-Kreuz und die Bevölkerung besteht kein Grund zur Sorge. Dies gilt auch für die Patienten, deren Angehörige sowie das Personal der DRK Kliniken Berlin Köpenick. Der Isolationsbereich befindet sich in einem Nebengebäude auf dem Gelände der DRK Kliniken Berlin Köpenick. Das Betreuungspersonal wird vom Deutschen-Roten-Kreuz gestellt und gehört nicht zum Mitarbeiterstamm der DRK Kliniken Berlin Köpenick. Diese strikte räumliche und personelle Trennung trägt maßgeblich zur Sicherheit des Personals, der Besucherinnen und Besucher sowie der Patientinnen und Patienten in Köpenick bei.

Helfer des DRK übernehmen Versorgung und die soziale Betreuung

Die Helfer des Deutschen-Roten-Kreuzes übernehmen die Versorgung, die soziale Betreuung sowie die gegebenenfalls anfallende medizinische Versorgung. „Für die umfassende Unterstützung bin ich der DRK-Schwesternschaft Berlin und den DRK-Landesverbänden sehr dankbar. Ein besonderer Dank gilt insbesondere den ehrenamtlichen Einsatzkräften des DRK“, sagt Reuter. Ankunft, Transport und Unterbringung der Rückkehrer werden von der Senatsgesundheitsverwaltung bezirksübergreifend koordiniert.

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