Deutschland

Bundesland Bayern rüstet sich für mögliche Coronavirus-Fälle aus Italien

Bayern/München. Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Montag, den 24.02.2020, über die aktuelle Entwicklung bei den Fällen mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bis zum Montagabend keine neuen Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt wurden. Damit hat es bislang (Stand 23.00 Uhr) insgesamt 14 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern gegeben. Davon befinden sich derweil weiterhin zwei Fälle in der München Klinik Schwabing. Die übrigen 12 wurden im Laufe der vergangenen Woche nach und nach entlassen.

Bei Kontakt mit erkrankter Person umgehend Behörden informieren

Mit der Coronavirus-Lage in Italien befasste sich am Montag (24.02.2020) der zuständige Arbeitsstab des bayerischen Gesundheitsministeriums. Das Gremium bereitete das Vorgehen der Gesundheitsbehörden für den Fall möglicher Infektionen von Reisenden vor, die aus Italien zurückkehren. Details werden kurzfristig in enger Abstimmung mit den Ärzteverbänden festgelegt. Das LGL stellt ferner Informationen speziell für Italien-Reisende bereit. Wer in Italien mit einem Coronavirus-Fall persönlichen Kontakt hatte, sollte sich umgehend an sein Gesundheitsamt wenden.

Gesundheitsministerin Melanie Huml telefonierte mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte am Montag zudem mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn telefoniert. Sie betonte anschließend: „Wir beobachten die Entwicklung in Italien sehr genau. Dabei ist natürlich auch wichtig, wie das Robert Koch-Institut (RKI) und das Auswärtige Amt die Lage einschätzen.“

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