Deutschland

46. Infizierungsfall in Deutschland – Vierter in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz/Kaiserslautern. Das Gesundheitsamt des Landkreises Kaiserslautern bestätigte am Donnerstagabend, den 27.02.2020, dass aktuell im Westpfalz-Klinikum am Standort Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz ein Patient behandelt wird, der mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist. Das Gesundheitsamt, die Stadt Kaiserslautern und das Westpfalz-Klinikum arbeiten dauerhaft in enger Abstimmung zusammen. Ebenfalls stehen die Beteiligten in Verbindung zum Gesundheitsministerium (MSAGD) des Landes Rheinland-Pfalz. Für das Bundesland ist es der 4. Infizierungsfall.

Infizierter kam über Flug von Iran nach Deutschland

Der betroffene 32-jährige Mann iranischer Abstammung, ist am 19. Februar 2020, aus dem Iran über den Flughafen Frankfurt am Main nach Deutschland eingereist. Mit einem Bus fuhr er am gleichen Tag weiter nach Kaiserslautern. Nach aktuellem Kenntnisstand hatte der Patient bis zum Sonntag, 23. Februar 2020, keine Symptome. Nachdem er unter Symptomen wie Schüttelfrost, Fieber und Husten litt, suchte er am Mittwochabend, 26.02.2020 die Zentrale Notaufnahme im Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern auf. Das Westpfalz-Klinikum hatte den Patienten am späten Abend stationär aufgenommen und entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) behandelt und isoliert. Am Donnerstag, den 27.02.2020, hatte sich der Verdacht auf das Coronavirus bestätigt. Dem Patienten geht es den Umständen entsprechend gut, der Zustand ist stabil. Das Gesundheitsamt Kaiserslautern ist aktuell dabei die näheren Kontaktpersonen des Infizierten zu ermitteln.

Klinikum sehr gut geschult

Das Personal des Westpfalz-Klinikums ist im Umgang mit Patienten mit übertragbaren Krankheiten sehr gut geschult. Das Klinikum verfügt ebenfalls über entsprechende Isolationszimmer. Um vorsorglich Kapazitäten zu schaffen, hat das Westpfalz-Klinikum die Entscheidung getroffen im Zeitraum von Freitag, 28. Februar zunächst bis einschließlich Montag, 2. März keine geplanten Behandlungen außer Notfälle durchzuführen. Der Klinikbetrieb an den Standorten in Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen läuft uneingeschränkt weiter.

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