Deutschland

40.000 Atem-Schutzmasken für medizinisches Personal und Vorbereitung von Fieberambulanzen

Rheinland-Pfalz. Die rheinland-pfälzische Landesregierung informiert zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus in Rheinland-Pfalz. Es werden in einer erste Maßnahme der Landesregierung 40.000 Atem-Schutzmasken für das medizinische Personal in Arztpraxen zur Verfügung gestellt. Ferner werden Fieberambulanzen außerhalb der regularen Zeiten eröffnet. In Kaiserslautern gibt es bislang keine weiteren Neuinfektionen.

Pandemieplan – Regierung stellt 40.000 Atem-Schutzmasken für medizinisches Personal in Arztpraxen zur Verfügung

Bestandteil des Pandemieplans ist für alle öffentlichen und privatwirtschaftlichen Einrichtungen die Bevorratung entsprechender Schutzausrüstung. Besonders wichtig ist dieses Vorgehen beim medizinischen Personal, da dieses häufiger als andere mit Erkrankten in Kontakt kommt und damit nicht nur ein Risiko hat, selbst zu erkranken, sondern ebenso andere anzustecken.
Aufgrund der derzeit eingeschränkten Verfügbarkeit von Schutzausrüstung, insbesondere von Atem-Schutzmasken, stellt Rheinland-Pfalz als eine erste Maßnahme 40.000 Atem-Schutzmasken für das medizinische Personal in Arztpraxen zur Verfügung. Die Landesregierung weist darauf hin, dass die nun zur Verfügung stehenden Masken sparsam benutzt werden müssen, entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes vom 21. Februar 2020.

Fieberambulanzen außerhalb der regularen Zeiten werden eröffnet

In einem Gespräch der Landesregierung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz wurde an letzten Februarwochenende vereinbart, dass diese gemäß dem Pandemieplan für Rheinland-Pfalz dafür Sorge trägt, dass Patienten mit Fieber oder respiratorischen Symptomen falls möglich nicht mehr zwingend in den Praxen der niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzte vorstellig werden müssen. Alternativ sollen Patienten durch Hausbesuche aufgesucht werden oder in Fieberambulanzen außerhalb des regulären Praxisbetriebes untersucht werden können.

„Wichtigste Schutzmaßnahmen gegen eine Infektion mit dem Coronavirus für die Bevölkerung sind häufiges Händewaschen sowie Niesen und Husten in die Armbeuge und das Abstandhalten zu Kranken – dafür kann jeder selbst Sorge tragen.“

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler

Bislang keine weiteren Neuinfektionen in Kaiserslautern

In Kaiserlautern gibt es keine weiteren Neuinfektionen aus dem Kreis der Kontaktpersonen der beiden Männer, bei denen eine Infektion mit Coronavirus SARS-CoV-2 festgestellt wurde und die im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern versorgt werden. Zusätzlich zu den Kontaktpersonen des ersten Infizierten hat das zuständige Gesundheitsamt Kaiserslautern vier Kontaktpersonen des zweiten Erkrankten ermittelt und diese untersucht. Die Ergebnisse stehen noch aus. Beiden Erkrankten geht es weiterhin gut.

Von anderen Gesundheitsämtern in Rheinland-Pfalz gibt es aktuell keine Meldung über einen neuen Krankheitsfall des Coronavirus SARS-CoV-2.

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